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Willkommen auf der Homepage von Karl-Heinz Dittberner

khd Bereits seit Ende 1992 experimentiere ich als Hobby- Journalist im Internet mit einem dynamischen zeitungsartigen Layout von Webseiten zur Darstellung von aktuellen Informationen – quasi ein "khd-research". Dabei werden nur Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen verwendet. Und wenn man so will, ist meine Homepage sowie seine Ableger Vorläufer der inzwischen so beliebten Weblogs (Blogs). Bis zum 12. Juni 2003 war meine Homepage unter dem nunmehr obsoleten FUB-Pfad
"http://userpage.fu-berlin.de/~dittbern/" zu erreichen.

Meine beliebten Service-Seiten haben ab Herbst 2003 eine solide neue Heimat gefunden – in den USA sowie in Kanada. Das Magazin "t-off" wird im Internet als reines Archiv zum Recherchieren präsent bleiben. Die "BSE-Page" wird auch weiterhin von Zeit zu Zeit aktualisiert werden.

BERLIN – SAN JOSÉ – TORONTO — Sonntag, den  28. Juni 2009 — Nr. 634
Zu den Rubriken:
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  • ================================== Ein langer ICE-Zug ==================================
    Rat: So breit sollten Sie sich auch ihr Fenster einstellen – nicht breiter.
    Die aktuelle Information:

    Bundesregierung nennt nicht Roß und Reiter
    Betrug mit Imitat-Käse geht weiter / Aufklärung soll’s nun richten

    BERLIN – 30.5.2009 (khd/bz). Wer heute die Zeitung aufschlug, der konnte nur noch staunen. Die Bundesregierung teilte durch das CSU-geführte Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer großformatigen (bunten) Anzeige neben einer Pinocchio-Figur mit Langnase mit:

    A c h t u n g :   K ä s e s c h w i n d e l !

    Käse ist ein geschützter Begriff. Käse muss aus Milch hergestellt sein. Vieles, das sie heute essen, sieht aus wie Käse, riecht wie Käse, schmeckt wie Käse – und ist doch kein Käse. Es sind billige Imitate, die statt Milch Pflanzenfett, Farbstoffe und Aromen enthalten. Oft werden diese Imitate als Käse verkauft. Das ist verboten. Informieren Sie sich: www.bmelv.de

    Angst vor dem Pranger?

    30.5.2009 (pep). Roß und Reiter nennt die CSU-Verbraucherministerin nicht, obwohl solches Benennen ganz klar zu den Marktmechanismen gehört. Natürlich ist es immer nützlich, über den Nepp und die Betrügereien der Lebensmittel- Industrie zu informieren. Aber irgendwie klingt das nach dem Offenbarungseid, angesichts des unverblümten Agierens der frechen Lobbyisten, die sich Gesetz und Ordnung selbst schreiben.

    Von einer Regierung erwarten moderne Verbraucher aber, daß sie ganz energisch handelt und endlich Remedur in der Lebensmittel- Industrie schafft – auch wenn es dabei Ärger mit der noch immer neo-liberal eingestellten (Markt regelt alles selbst) EU-Kommission geben sollte. Verbraucher wollen diesen ganzen aromatiserten Murks nicht, der ihnen tagtäglich von diesen Profitgierigen untergejubelt wird. [mehr]

    Noch eine Vision, aber...

    31.5.2009 (khd). Und wenn dem Treiben der Lebensmittel-Industrie von den Regierenden nicht wirklich Einhalt geboten wird, dann werden die uns in wenigen Jahren ‚gedruckte‘ Schweinekoteletts und Hühnerkeulen und wer weiß was sonst noch als die ‚Innovation‘ verkaufen, die nie ein Schwein oder ein Huhn gesehen haben. Die 3D-Laserdrucker für solche Produkte sind schon längst (für Zahnprothesen) erfunden.

    Koteletts und Keulen werden dann aus günstig (zunächst aus Gammelfleisch?) erzeugten aromatisierten Eiweißpartikelchen in Massenfabrikation formgerecht zusammengesetzt werden – mit Haut und Knochen. Auch der Geschmack könnte stimmen, denn die Kunst-Aromen sind auch schon alle erfunden worden.

    Sie werden uns dann erzählen, daß das alles viel hygienischer und billiger als echte Schweine- oder Geflügelmast sei. Und nur wenig später wird es dann endlich auch Eier nur in Würfelform geben – auch laser-gedruckt. Ein weiterer Traum der Lebensmittel- und Verpackungs-Industrie wäre wahr geworden. Aber ist das auch der Traum der konsumierenden Menschen?



    Der große Wurf wurde es nicht
    Bundestag beschließt Zusatzrenten für Contergan-Geschädigte / Eine ordentliche Entschädigung blieb aus

       
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    BERLIN – 14.5.2009 (khd/hib/d-radio). Angesichts der unglaublichen deutschen Saumseligkeit und der enormen
    Schuld des Staates, Contergan- geschädigte Menschen bislang noch immer nicht angemessen entschädigt zu haben, plagte nun vielen Volksvertreter wohl doch noch das schlechte Gewissen. Dabei mag geholfen haben, daß sie im letzten Herbst mal so eben in 7 Tagen Hilfen für kranke Banken in einer Höhe von rund 1/2 Billion Euro (480.000 Mio. Euro) durchs Parlament gewinkt haben (die übrigens bislang noch kaum etwas bewirkten). Aber unsere Parlamentarier von CDU und SPD blieben kleinlich beim Geld und ihrer Argumentation.

    So hat der Bundestag heute die finanziellen Hilfen für Contergan-Opfer nur etwas aufgestockt. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit einer entsprechenden Änderung des Contergan-Stiftungs-Gesetzes zu, wonach die Betroffenen eine jährliche Zusatzrente bis zu 4.000 Euro erhalten – über einen Zeitraum von 25 Jahren und gestaffelt nach der Schwere ihrer Behinderung. Davon unabhängig bekommen die Geschädigten weiter ihre monatlichen Entschädigungsrenten, die erst im vergangenen Jahr bis zu einem Höchstsatz von 1090 Euro verdoppelt worden waren. [weiter in der PDF-Fasssung ab Seite 6]

    Mehr zu diesem Thema:
    [09.11.2007:
    Vom Contergan-Skandal – Die Katastrophe war vermeidbar]  (khd-Page)
    [14.05.2009: 100 Millionen Euro für Contergangeschädigte]  (HEUTE IM BUNDESTAG)



    Nun auch noch die Schweinegrippe
    In Mexiko droht Grippe-Epidemie / H1N1-Virus mutierte / Weltweite Ausbreitung droht /
    Pandemie befürchtet

          Virus H1N1
    ^   Schweinegrippe-Virus H1N1.   (ElMi-Foto: 4.2009 – nn)
    [AKTUELLER STAND]
    MEXICO CITY/GENF – 26.4.2009 (khd/d-radio). Was die Vogelgrippe nicht schaffte, könnte jetzt der Schweinegrippe gelingen. Denn ganz offensichtlich hat sich in Mexiko aus dem klassischen
    Schweinegrippe-Virus eine gefährliche Variante entwickelt, die bereits auf den Menschen übergegangen und von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Nicht nur die WHO befürchtet nun eine Influenza- Pandemie.

    In Mexiko sind seit März mehr als 60 Menschen an der neuen Influenza-Form gestorben und etwa 1000 sind erkrankt. Auch in 5 Bundesstaaten der USA und in Kanada konnte bereits das Virus H1N1-Mexico – ein Virus vom Typ A – nachgewiesen werden. Es wird mit einer weiteren Ausbreitung gerechnet. Die WHO hat in Genf inzwischen den „Internationalen Gesundheitsnotfall“ erklärt. [mehr]

      Disease Outbreak News
    Info-Service der WHO.
     
    Hinweis: Informationen zur weiteren Entwicklung werden auf der BSE-Page gegeben sowie deren Unterseiten dokumentiert. [WHO-Berichte zur ‚Swine Influenza‘]

    Mehr zu diesem Thema:
    [14.01.2009:
    Jagdsaison für Grippeviren]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [25.04.2009: Was macht die Schweinegrippe so gefährlich?]  (ARD)
    [25.04.2009: Neues von der Schweinegrippe]  (BSE-Page)
    [26.04.2009: Kommt die globale Grippe-Pandemie?]  (TELEPOLIS)
    [27.04.2009: Schweinegrippe in Europa angekommen]  (BSE-Page)
    [28.04.2009: La Gloria – Vermutlich Ursprungsort des neuen Killer-Virus]  (BSE-Page)
    [29.04.2009: WHO ruft bereits Pandemie-Warnstufe 5 aus]  (BSE-Page)



    Abgeschmackt

    Heute: Der mit dem „Blubb“
    Vom Nivellieren des Geschmacks 2
    Tiefgefrorener Spinat pur kaum noch erhältlich / Dafür gibt’s reichlich TK-Fertig-Spinat

    BERLIN – 22.4.2009 (khd). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist zu beobachten, daß Lebensmittel- Industrie und -Handel immer stärker eine Geschmacks-Diktatur aufbauen. Viele schmackhafte Produkte gibt es nicht mehr, andere schmecken widerlich. Der Trend geht zum Einheitsgeschmack. Aber wollen wir das wirklich? In der Kolumne „Abgeschmeckt | Abgeschmackt“ sollen in lockerer Folge besonders auffällige Beispiele aus dem täglichen (Koch-) Leben aufgespießt werden. [Zum Archiv der Kolumne]

    Es gibt gute Gründe bei manchem Gemüse auf Tiefgefrorenes zurückzugreifen, beispielsweise beim Spinat oder beim Grünkohl. Das erspart das aufwendige Putzen, Verlesen, Blanchieren und Durchdrehen. Jahrzehnte wurden diese Gemüse pur angeboten. Aber Feinfroster wie IGLO wollten mehr daran verdienen und produzieren nun ‚Mehrwert‘, indem sie etwas Sahne und ‚3 Gewürze‘ zufügten. Das kann man dann teurer verkaufen – vor allem wenn man dazu reichlich Werbespots im Fernsehen schaltet.

    IGLO Rahm-Spinat
    Zutatenliste (Apr. 2009)
  • Spinat
  •    
  • Sahne
  • 8 %  
  • Pflanzliches Öl
  •   2) 
  • Weizenmehl
  •    
  • Magermilchpulver
  •   2) 
  • Salz
  •    
  • Molkenerzeugnis
  •   2) 
  • Stärke
  •    
  • Zucker
  •    
  • Gewürze
  •   1) 
    1) Eine sehr ungenaue Angabe.
    2) Hm, ist hier Kunst-Käse versteckt?

    Soweit so gut, und wenn’s das auch gibt, ist gegen ein solches zusätzliches Angebot auch nichts einzuwenden. Manche Hausfrauen sind eben sehr gehetzt, vielleicht auch unsicher beim Zubereiten. Sie greifen daher gern auf solche Convenience- Produkte zurück. Inzwischen trifft man aber in den Tiefkühltruhen immer häufiger im Handel fast nur noch zubereiteten TK-Spinat in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen an. Damit aber lassen sich wg. der Vorwürzung kaum noch die eigenen Geschmacksvorstellungen beim Kochen realisieren. Die eigenen altbewährten Kochrezepte versagen.

    Und wer sagt, ob die bereits zugefügte Sahne nicht von minderer Qualität ist? Ein Blick auf die Zutatenliste vom „IGLO Rahm- Spinat“ läßt noch einen ganz anderen Verdacht aufkommen. Da sind Zutaten drin (siehe Fußnote 2), die geeignet sind, Käse zu simulieren. Denn wer macht schon an Spinat Magermilchpulver, Molkenerzeugnis (was das auch immer sein mag) und Pflanzenöl, wo doch ein Stich gute Butter oder etwas angebratener Speck angesagt wäre. Industrie-Köche haben eben keine Ahnung, wie man ein wohlschmeckendes Spinatgemüse kocht, das auch Kinder mögen.

    Es ist also total unbefriedigend, daß es nur noch selten TK-Spinat pur zu kaufen gibt. Unklar ist derzeit, ob das mehr ein Problem des Einkaufs der Supermarkt-Ketten oder eine bewußte Steuerung der Hersteller ist. Im Internet war das jetzt nicht recherchierbar. Und von den Supermarkt-Leuten hört man die unterschiedlichsten Ausreden. Nun verspricht z. B. IGLO auf dem Spinat- Paket, daß es alle per E-Mail an vbinfo@iglo.com eingereichten Fragen gern beantworten wird. Mal sehen, was die sagen. [mehr]



    Europa auf Abwegen
    Neo-liberaler bürgerfeindlicher EU-Kurs muß endlich gestoppt werden / Bürger wollen keine Einschränkung von Verbraucherrechten / Jetzt droht Boykott der Europa-Wahl

    BRÜSSEL – 10.4.2009 (wop). Es sind nicht nur die Banken und Finanzmärkte die von den Marktradikalen in die Krise geführt wurden. Auch die wenig demokratisch kontrollierte
    EU-Kommission steuerte seit den 1990er-Jahren in vielen Politikbereichen einen strikten neo-liberalen Kurs und hat nun auch ein Problem.

    Es ist vor allem die Wirtschafts- und Industrie-Lobby [1], die angesichts des enormen Demokratie-Defizits einen großen Einfluß auf die Politik unserer ‚EU-Regierung‘ nehmen konnte und noch immer nehmen darf. Das in Urwahl gewählte EU-Parlament hat hingegen kaum etwas zu sagen. Volksabstimmungen zu Sachfragen gibt es noch immer nicht. Als Ergebnis kommt dann –

         
    „Nur 34 % der EU-Bürger gaben an, bei der Europa- Wahl Anfang Juni ihre Stimme abgeben zu wollen.“


    Das ergab eine Umfrage unter mehr als 27.000 EU-Bürgern Anfang des Jahres, die das Europa-Parlament in Auftrag gegeben hatte. Seitdem hat die EU- Kommission reichlich dazu beigetragen, daß sich immer mehr Europa-Skepsis unter EU-Bürgern breitmacht. Neuester Schildbürgerstreich zur ‚Entmachtung‘ des Europa- Parlaments:
    Die EU-Verpackungsrichtlinie.

    zur Freude der Wirtschaft – ziemlich viel Bürger- und Verbraucher-Unfreundliches heraus. Erinnert sei nur an: Privatisierung von Wasserbetrieben, Protektion von Gen-Food, Privatisierung von Nahverkehrsbetrieben, Patente auf Lebewesen und Erzeugen chaotischer Märkte wie den Energiemarkt und den Telefonmarkt, wo tagtäglich Zehntausende Verbraucher von skrupellosen Unternehmen abgezockt und betrogen werden können.

    Gesunder Wettbewerb ist eine feine Sache. Wenn aber der EU-Regulierungvorgeber alle Schranken fallen läßt, dann entsteht Chaos und Anarchie. Da Europas Bürger viel schlauer als die meisten Politiker sind, entsteht dadurch ein enormes Frust- und Verdruß-Potential, denn die (ohnmächtigen) Bürger durchschauen natürlich das falsche Handeln der EU-Kommissare. Es äußerte sich bereits darin, daß in Frankreich, den Niederlanden, Irland und vermutlich auch in Tschechien die Bemühungen um eine neue EU-Verfassung in Referenden am Volkswillen scheiterten. Bei der Anfang Juni anstehenden Europa-Wahl wird es die nächste Quittung für die Versäumnisse in der EU-Politik geben. Noch mehr Bürger werden der Wahl fernbleiben.

        Europa-Wahlen -- Wahlbeteiligungen seit 1979    
    ^   Europa-Wahlen: Die Entwicklung der Wahlbeteiligung. Sie sank seit der 1. Wahl 1979 ständig ab. Am Abend des 7. Juni 2009 wird ein neuer Tiefststand erwartet: EU 42,5 % und D 40,0 %. Es ist der Eindruck entstanden, daß die EU-Kommission durch ihr extrem bürgerunfreundliches Handeln die Wahlbeteiligung an der Europa- Wahl drücken will – eine totale Entmachtung des Parlaments anstrebt.   (Grafik: 31.3.2009 – khd)

    Und dabei müßte doch alles getan werden, um die EU zu stärken. Aber: Spätestens seit der Lehman-Pleite vom 15. September 2008 wissen wir alle, daß der neo-liberale Ansatz nicht taugt, um eine Gesellschaft vernünftig zu organisieren. Die wissenschaftlich unbegründete Ideologie der Marktradikalen ist im Großexperiment total gescheitert. Dennoch darf am Karsamstag (11.4.2009) in der EU eine auf diesem falschen Gedankengut beruhende und den Verbraucherschutz abbauende Verpackungsrichtlinie in Kraft treten, die es Handelsunternehmen ermöglicht, Kunden regelmäßig zu betrügen. Niemand – auch in Deutschland nicht – hat die Notbremse gezogen. [mehr]

    Nun sind Rückrufe angesagt

    14.4.2009 (khd). Es geht hier um die Kritik am neo-liberalen Kurs der EU-Kommission, nicht um die europäische Integration, zu der es keine Alternative gibt. Wir brauchen ein starkes und einiges Europa – einen starken Euro, um künftige Herausforderungen bestehen zu können. Aber damit ist natürlich nicht verbunden, daß sich Brüssel in der Finanzkrise ausgerechnet von Experten aus der Finanzindustrie beraten läßt, die dafür bekannt sind, maßgeblich zur gegenwärtigen Krise beigetragen zu haben. Das ist schlichtweg töricht, denn es gibt genug unabhängige Experten mit Durch- und Weitblick.

    Auch im regelrechten Privatisierungswahn der letzten Jahre sehen viele Europäer die EU-Kommission eher als verlängerten Arm der Wirtschaft, wodurch ihre Interessen mit Füßen getreten wurden. Denn was sollen Regeln, womit sich aus Schulden große Gewinne machen lassen, das Trinkwasser oder das Tramfahren zum Rendite-Objekt verkommt. Es grenze fast an ein Wunder, daß diese Kommission nicht auch noch die „Atemluft zum Objekt der Gewinn-Maximierung“ erkoren hatte, hört man.

    Jetzt hat aber die EU mit ihrer neuen Verpackungsrichtlinie eine ähnliche Schildbürgerei aufgelegt. Alle Verbraucherschützer sehen in dieser EU-Verordnung ein Instrument zum Kundenbetrug. Denn das Preisevergleichen wird sehr erschwert. Die Lobbyisten [1] haben sich in Brüssel voll durchgesetzt. In einer Volksabstimmung wäre diese kundenunfreundliche Regelung niemals durchgekommen.

    Die EU-Kommission hat hier „Schwachsinn hoch 3“ zum Nachteil aller Verbraucher produziert [2], der schleunigst eingesammelt gehört. Die EU begründete ihren Unsinn mit der Möglichkeit für Produzenten, nun „innovative Produkte“ (Originalton im D-Radio) anbieten zu können. Und das CSU-geführte Bundeswirtschaftsministerium (WiMi) setzte jetzt noch einen Dummschwatz oben drauf (dpa): „Die Freigabe der Packungsgrößen eröffnet den Herstellern Spielraum für Innovationen und Ideen.“ Insider Prof. Baumgarten enttarnte dann Ostern im Berliner Tagesspiegel die wahren Hintergründe für die Aushebelung soliden Verbraucherschutzes. Hinter der vom CSU-WiMi verfolgten „Idee“ steckt nichts anderes als die lukrative Manipulations-Möglichkeit für die Produzenten.

    Wer aber so deutlich den „Betrug am Kunden“ propagiert, der darf sich nicht wundern über die niedrige Wahlbeteiligung bei der anstehenden Europa-Wahl oder über bereits gescheiterte Referenden. Es wäre intelligente Europa-Politik, noch vor der Europa-Wahl am 7. Juni diese unsinnige EU-Verpackungsrichtlinie zurückzurufen.

    Diesmal ist ganz besonderer Protest angesagt

    15.5.2009 (khd). Die noch immer an reichlich Demokratie-Defiziten krankende EU hat ihren Murks in den letzten 4 Wochen nicht einkassiert. Auch ist es der zu stark lobbyhörigen EU-Kommission – trotz aller Erkenntnisse seit dem Lehman-Crash – nicht in den Sinn gekommen, ihre volkswirtschafts- schädlichen Privatisierungs-Direktiven ersatzlos einzusammeln.

    Und so wollen sich als Konsequenz aus diesem ‚innovativen‘ Schwachsinn, der das Faß zum Überlaufen brachte, viele Verbraucher – ansonsten bekennende Europäer der ersten Stunde – bei der für den 7. Juni 2009 anstehenden Europa-Wahl der wachsenden „Ich-wähle-diesmal-ganz-bewußt- UNGÜLTIG!“- Bewegung anschließen, damit die Parteien endlich aufwachen und sich der Angelegenheiten der Bürger annehmen. „Wir brauchen ein demokratisches Europa der Bürger – kein Europa, das durch neo-liberale Ideolog(i)en und Lobbyisten gesteuert wird“, ist immer deutlicher zu vernehmen.

    Es wird erwartet, daß die Zahl ungültiger Stimmen stark anwächst. Die Parteien werden sich in den kommenden Jahren etwas einfallen lassen müssen, um doch noch zu einer bürgerorientierten (echten) Europa-Verfassung zu kommen. Die in Frankreich, den Niederlanden und Irland erteilten Denkzettel der Bürger haben bislang nicht ausgereicht, um Europa endlich aufs richtige Gleis zu setzen...

    Anmerkungen:
    [1]  Allein im dicken Verzeichnis „The European Public Affairs Directory“ sind über 30.000 Lobbyisten und Institutionen aufgeführt, die alle Europas Politik in ihrem Interesse massiv beeinflussen wollen. In Wirklichkeit sollen es aber noch viel mehr sein.
    [2]  Und das Europa-Parlament hat dann auch noch gepennt, als die Kommission 2004 um eine Stellungnahme bat, denn auch im Parlament hatten vielfach die Neo-Liberalisten das Sagen.

    Mehr zu diesem Thema:
    [06.04.2005:
    Stellungnahme zur Verpackungsrichtlinie des EU-Parlaments]  (EU-AMTSBLATT)
    [23.03.2009: Würden Sie diesen Finanzexperten trauen?]  (NACHDENKSEITEN)
    [08.04.2009: Weniger Ware fürs gleiche Geld]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [12.04.2009: Die Wirtschaft freut sich]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [15.04.2009: Die EU-Kommission stößt an ihre Grenzen]  (WIENER ZEITUNG)



    Viele ‚Good Banks‘ braucht die Welt
    Was wird nun aus den ‚toxic papers‘? / Der Londoner Weltfinanzgipfel wußte es nicht / Versuch einer Lösung

       
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    BERLIN – 6.4.2009 (khd). Wir befinden uns in der 30. Woche nach dem Lehman-Crash, der die Krise für alle deutlich werden ließ. Und noch immer wird in den allermeisten Medien von Profi-Journalisten hauptsächlich um eigentlich Nebensächlichkeiten – so wichtig manches davon (wie Boni-Zahlungen, Schuldfragen oder Maschinenbau-Rettung) auch immer im einzelnen sein mag

         
    „In den nächsten Jahren, sagen wir mal 10 Jahre, sollten alle Banken mit einer Eigenkapital- Rendite von höchstens 3–4 % oberhalb des jeweiligen Leitzinses der EZB zufrieden sein. Das muß angesichts des enormen Fehlverhaltens reichen!“


    Das empfehlen sachkundige Bürger den Banken und Politikern Ende März 2009, nachdem diese noch immer nicht das Problem der Kreditklemme gelöst haben.

    – gestritten. Aber um das Kern- Problem dieser Weltkrise wird immer noch ein großer Bogen gemacht. Gemeint sind die Aber-Billionen an heute wertlosen Papieren (‚toxic papers‘), die überall noch bei den Banken in den Tresoren schlummern.

    Aber erst wenn diese ‚Wert‘-Papiere von dieser Welt verschwunden sind, kann die Krise wirklich überwunden werden. Es gibt inzwischen Abschätzungen, daß das Gesamt-Volumen dieser Relikte des Finanzmarkt-Wahns weltweit durchaus über 33 Billionen Dollar (33.000.000.000.000 $) betragen könnte [1]. Nun kann man das nicht einfach im Feuer verbrennen – und alles wird gut. Deshalb kam ja in den USA auch früh die Idee der Einrichtung von ‚bad banks‘ in staatlicher Regie auf, an die alles Wertlose verkauft werden sollte. Das hat sich aber als wenig realistisch herausgestellt – auch schon deshalb, weil niemand einen angemessenen Preis für diese ‚virtuellen Papiere‘ zu nennen weiß. Zudem hätte das Schaffen von ‚bad banks‘ sowie das Frisieren der Bank-Bilanzen das unschöne Ergebnis, die Betrüger, Lügner und Diebe mit ihren Gewinnen davonkommen zu lassen. Eine Weltwirtschaft kann damit sowieso nicht angekurbelt werden.

    Eine Lösung?

    Da liegt es nahe auf folgende Idee zu kommen: De facto sind mehr oder weniger alle bestehenden Banken heute ‚bad banks‘. Warum sollte man dann nicht – sobald die neuen strengen Finanzmarktregeln international stehen – Banken vom Typ ‚good bank‘ von den Staaten neu gründen, auch mit Kapital ausstatten und mit neuem Führungspersonal versehen? Das wäre ein kompletter Neuanfang. Zu allen bestehenden Banken, die das wünschen, sollten solche vertrauenswürdigen Co-Banken gegründet werden – beispielsweise eine „Deutsche Bank cf“ (cf = certified), eine „Bank of America cf“, eine „UBS cf“ usw.

    Die erste Aufgabe dieser Co-Banken wäre das Aufkaufen der positiven Teile ihres Bad-Gegenübers, wozu vor allem der Kundenstamm und das Personal gehört. Die Co-Banken agieren in dieser Phase wie Heuschrecken: Sie sollen die alte Bad-Bank aussaugen. Dort verbleibt eine Hülle samt dem ganzen Murks, die dann in die Insolvenz geführt und abgewickelt werden wird. In einer späteren Phase – wenn die Krise klar überwunden ist – werden die Co-Banken verkauft, wobei die Alt-Anteilseigner in geeigneter Weise bevorzugt werden können.

    Vermutlich ist das der einzige sinnvolle Weg, wie wieder bei Banken Vertrauen einkehren kann. Um so mißlicher ist es, daß der Londoner Weltfinanzgipfel der Frage, was aus den ‚toxic papers‘ werden soll, kaum Aufmerksamkeit schenkte, wie das heute auch Josef Joffe im Tagesspiegel anmerkte (siehe Kasten auf Seite 4 der PDF-Fassung). Es ist natürlich die Frage, ob ausreichend qualifiziertes Führungspersonal für die neuen Banken zur Verfügung steht, das nicht dem alten marktradikalen Denken verhaftet ist. [mehr in der PDF-Fassung]

    Anmerkungen:
    [1]  Diese Abschätzung geht vom Nominalwert aus. Mitte April 2009 schätzt hingegen der Internationale Währungsfonds (IWF) die bisherigen und künftigen Verluste infolge fauler Papiere auf weltweit nur 4,054 Billionen Dollar (3,14 Billionen Euro). Der Großteil der Verluste werde mit 2,7 Billionen Dollar durch Ramschanleihen und faule Krediten aus den USA verursacht, heißt es in einem Bericht. Aus europäischen Papieren ergäben sich 1,2 Billionen Dollar Verlust, aus japanischen 149 Milliarden Dollar. Bei diesen IWF-Zahlen ist zunächst die vorgenommene Papier-Bewertung unklar. Sie können deshalb durchaus zu niedrig sein. Außerdem haben die meisten Finanzinstitute das wahre Ausmaß ihrer Verluste noch immer nicht eingeräumt. [mehr]

    Mehr zu diesem Thema:
    [29.03.2009:
    G20-Gipfel – Lücken auf der Agenda]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [05.04.2009: Geldvernichter ohne Haftung]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [09.04.2009: Finanzmathematiker unterschätzten Risiken]  (khd-research)
    [21.04.2009: IWF: Finanzkrise hat 4 Billionen Dollar vernichtet]  (GOOGLE)



    Es ist eine fundamentale Finanzsystemkrise
    Was die marktradikalen Neo-Liberalisten
    selbst herbeiführten / Gelingt es nach Banken- und Welt-Wirtschaftskrise, eine ökologische „Soziale Marktwirtschaft“ global zu etablieren?

          Als PDF publiziert
    ^  4. Krisen-Blog in PDF, was es so sonst nicht im Internet gibt.
    BERLIN – 16.3.2009 (khd). „Man investierte ins Nichts, das Nichts vermehrt sich, das Nichts wird über die ganze Welt verkauft“, so beschreibt Literatur- Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek treffend die Finanzmarktkrise in ihrem neuen Theaterstück „Die Kontrakte des Kaufmanns“, das heute Abend in Wien ‚urgelesen‘ wird. Unglaublich: Aber mit ihren vielen „Nichts“ – man darf das auch als ‚toxic papers‘ buchstabieren – hat die famose internationale Bankenwelt die reale Weltwirtschaft ganz mächtig aus dem Gleichgewicht gebracht und damit bereits reichlich Wut bei Menschen erzeugt und soziales Elend produziert, dieses vor allem in den armen Ländern dieser Welt.

    Nun möchte man meinen, daß jetzt die reichen Länder wirklich alles daransetzen, um möglichst schnell zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Gesamtlage zu kommen. Aber im Vorfeld des Londoner Weltfinanz- Gipfels am 2. April 2009 gibt es erst mal wieder Streit um die ‚Glaubensrichtung‘ – die grundsätzliche Marschrichtung der Krisenbewältigung. Dabei geht es um die Frage, ob erst die Konjunktur mit weiteren staatlichen Maßnahmen (Konjunkturprogramme) angeregt werden soll oder erst der Finanzmarkt reguliert werden soll. Die USA wollen weitere Konjunkturprogramme, wobei sie von China, Großbritannien und Japan unterstützt werden. Die schnelle Regulierung der Finanzmärkte wird von Ländern der Euro- Zone bevorzugt. Auch die Bundeskanzlerin Merkel (CDU) setzt ihre Priorität auf die Reform des Finanzsystems vor Konjunkturstützung.

    Zwar verwundert es, daß nach einem ganzen Halbjahr Krise noch immer nicht die einfachsten Regulierungen des Finanzmarkts realisiert worden sind. Aber eigentlich gibt es gar keinen Gegensatz zwischen den Streitpositionen. Denn man muß beides gleichzeitig in Angriff nehmen. Auch täte es der deutschen Wirtschaft in der Tat sehr gut, auf die Amerikaner zu hören und hierzulande endlich mehr nachhaltige Nachfrage zu erzeugen, um zumindest einen Teil der großen Exportausfälle zu kompensieren.

    Wenn dieser unsinnige Streit nicht schleunigst beigelegt wird, dann kann es durchaus passieren, daß die G20-Länder auf der Konferenz in London zu keinem vorzeigbaren Ergebnis kommen werden. Die Financial Times (London) zog bereits am Wochenende einen Vergleich zur 1933 in London stattgefundenen Konferenz von 66 Regierungen. Dort sollte in der Weltwirtschaftskrise I die große Lösung durch ein abgestimmtes Vorgehen zur Ankurbelung von Wachstum und Handel erreicht werden. Aber daraus wurde wg. des Egoismus’ der Länder nichts. Sollte auch der G20-Gipfel Anfang April scheitern, dann würde sich die Krise sofort um eine Glaubwürdigkeitskrise erweitern. Das derzeit noch vorhandene Rest-Vertrauen in staatliches Handeln wäre völlig verspielt. [weiter zum Krisen-Blog 4]

    Nie wieder „Nichts“!

    BERLIN – 23.3.2009 (khd). Nach einem halben Jahr der Beobachtung endete vor einer Woche mein 3. Krisen-Blog zur Finanzkrise alias Bankenkrise alias Wirtschaftskrise. Diese Weltwirtschaftskrise II hat sich

         
    „Die Finanzkrise ist
    nur ein weiterer Unfall des Kapitalismus.“


    Das meint der stramm konservative George Friedman von der privaten US-Denkfabrik StratFor im texanischen Austin. Und all die vielen marktradikalen Neo-Liberalisten (Hallo Westerwelle, auch Sie und Ihre FDP sind gemeint), die sich derzeit meist hinterm Busch verstecken, denken sicher genauso und wollen schnell wieder die Oberhand gewinnen... [mehr dazu]

    allerorten verschärft, und ein Ende ist überhaupt nicht absehbar. Irgendwie haben bislang alle staatlichen Rettungsprogramme noch nichts gebracht. Das liegt vor allem daran, daß wir es diesmal nicht mit so einer Konjunkturdelle zu tun haben, sondern mit einer im Bankensystem ausgelösten fundamentalen Krise des Finanzsystems westlicher Prägung – des Kapitalismus. Eine solche Krise kann daher auch nicht nur mit dem Kurieren an Symptomen bewältigt werden. Es bedarf eines fundamentaleren Ansatzes, um das Finanzsystem auf neue solidere Füße zu stellen.

    Auch wenn Deutschland die nach 1945 erfundene soziale Marktwirtschaft zuletzt kaum noch praktizierte, könnte jetzt eine Neuauflage in der Form einer nunmehr öko-sozial ausgerichteten Markwirtschaft Modell für eine neue „Soziale Weltmarktwirtschaft“ sein.

    Eine solche wegweisende Marktwirtschaft zur Überwindung der Strukturkrise des Finanzsystems wird überall dort durch energische Regulierung („Spielregeln“) und staatliche Kontrollen begleitet, wo die Gefahr besteht, daß die Handelnden ein falsches Spiel zum Nachteil der Volkswirtschaften treiben könnten. Im Vordergrund müssen dabei die Menschen stehen – nicht das Geld. Der Handel mit realen Gütern muß absoluten Vorrang haben, Virtuelles muß geächtet werden. Es darf niemals wieder passieren, daß Banker ihren Kunden ein „Nichts“ verkaufen.

    Aber es gibt sehr starke Kräfte, die das System nur etwas reparieren wollen – restaurieren wollen, aber im Prinzip alles beim alten belassen wollen. Der amerikanische Vordenker George Friedman gibt im aktuellen Interview eine solche konservative Richtung vor. Es wird deshalb sehr auf die Menschen allerorten ankommen, die ihren Politikern notfalls Beine machen müssen.

    Mehr zu diesem Thema:
    [07.02.2009:
    Die Systemkrise nutzen (auf Seite 3)]  (IG METALL)
    [18.02.2009: Der Kapitalismus ruiniert sich selbst]  (TAZ)
    [22.02.2009: Die Kapitalmärkte müssen endlich global kontrolliert werden]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [21.03.2009: Die Finanzkrise ist nur ein Unfall]  (FAZ)
    [23.03.2009: Würden Sie diesen Finanzexperten trauen?]  (NACHDENKSEITEN)



    Kölner Stadtarchiv eingestürzt
    Vom Kölner U-Bahnbau-Skandal / Dumme Stadtverwaltung ignorierte monatelang Vorwarnungen / Schlug wieder mal „
    Colonia Corrupta“ zu?

    Kölns Stadtarchiv liegt in Trümmern -- 3.3.2009
    ^   Kölns historisches Stadtarchiv liegt in Trümmern, weil die Stadt mal wieder alles falsch machte. Im Archiv wurden in 18 Regal-Kilometern neben den Dokumenten der Stadtgeschichte auch der Nachlaß von z. B. Konrad Adenauer, Heinrich Böll und Jaques Offenbach sowie wertvolle Architektur- Zeichnungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufbewahrt. Vieles davon wird wohl zerstört sein. Der Schaden gilt als unschätzbar.

    Offenbar war Kölns Stadtvätern das Bauen einer neuen U-Bahn wichtiger als das sichere Bewahren des Kulturerbes. So eine U-Bahn kostet nur etwa 1 Mrd. Euro – ‚peanuts‘ angesichts des vermuteten Billionen-Schadens. Aber welcher intelligente Mensch ordnet auch den Bau einer 3,6 km U-Bahnstrecke im schwierigen Untergrund des Rheintals im Schildvortrieb plus Grundwasserabsenkung an, noch dazu wo es unter einer alten Stadtbebauung lang ging? Wer eigentlich verdient an diesem bereits pannenreichen U-Bahnbau am meisten?
      (TV-Shot: 3.3.2009 – phoenix)

    KÖLN – 3.3.2009 (khd/phoenix/d-radio). Diesen Tag werden die Kölner nicht so schnell vergessen – wurde doch ihr 1000-jähriges ‚Gedächtnis‘ zerstört. Heute in den Mittagsstunden sackte das große vierstöckige Gebäude des Stadtarchivs an der Severinstraße 222 in desr Südstadt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

       
      Diesen Artikel
    gibt es auch in
      In PDF
    Das Stadtarchiv sei auf einer Fläche von 50 mal 70 Metern komplett eingestürzt, konstatierte die Polizei. Und dabei handelte es sich um einen soliden Neubau, der erst 1971 eingeweiht worden war. Mehrere Menschen werden noch vermißt. Sie könnten unter dem riesigen Trümmerberg begraben sein. [weiter]



    Alle älteren Artikel findet man im Archiv:

    Teil 00:  1986 – 1996
    Teil 01:  1997 – 1999
    Teil 02:  Aug. 1999 – 2001
    Teil 03:  Jan. – Jun. 2002
    Teil 04:  Jul. – Sep. 2002
    Teil 05:  Okt. 2002 – Okt. 2003
    Teil 06:  Nov. – Dez. 2003
       Teil 07:  Dez. 2003 – Feb. 2004
    Teil 08:  Feb. – Apr. 2004
    Teil 09:  Apr. – Jul. 2004
    Teil 10:  Jul. – Sep. 2004
    Teil 11:  Sep. – Nov. 2004
    Teil 12:  Nov. 2004 – Jul. 2005
    Teil 13:  Aug. 2005 – Feb. 2006
       Teil 14:  Mrz. – Sep. 2006
    Teil 15:  Sep. 2006 – Sep. 2007
    Teil 16:  Okt. 2007 – Mai. 2008
    Teil 17:  Jun. 2008 – Sep. 2008
    Teil 18:  Okt. 2008 – Mrz. 2009
    Teil 19:  Ab Mrz. 2009
    Und falls Sie auf dieser Seite via Suchmaschine gelandet sind und Ihre Stichworte nicht mehr finden, schauen Sie doch mal in die kürzlich erschienen Artikel.

    Wo sind die Infos?
    Viele interessante Themen, die hier einmal behandelt wurden, haben inzwischen eigene Web-Seiten erhalten. Hier finden Sie den Weg dorthin:

  • Heimat: Virtuelles Grunewald.
  • Heimat: Virtuelles Woldenberg/Neumark.
  • Heimat: Virtuelles Schlangen/Lippe.
  • Infos zum Klimawandel.
  • Probleme bei und mit der Energie-Versorgung.
  • Meine Berlin-Reports „Living in a City“.
  • Probleme bei und mit der Bahn.
  • Die Thermometer-Siedlung.
  • Chronik des Berliner Banken-Skandals. (bereits in 215. Ed.)
  • Infos zum Elektro-Smog.
  • Zur Gefahr von Acrylamid im Essen.
  • Zum Nitrofen-Skandal. (den [mehr] folgen)
  • Die Lebensmittel-Skandale in Europa.
  • Politik skandalös.
  • Die Geschichte des EURO.
  • Zum Rinderwahnsinn. (BSE + CJD)
  • Archiv zu Problemen mit der Telekommunikation (Telefon, Internet, Breitband, TV-Kabel, Tarife etc.): Das frühere Magazin t-off, dessen Archiv von Zeit zu Zeit aktualisiert wird – zumindest der immer wichtiger werdende Telekomien-Teil.
  • 1996 gab es mal Proteste gegen die Telekom-Tarife.
  • 1998 gab es mal einen Internet-Boykott.
  • Abkürzungen der IT- und TK-Technik.
  • Und anderes ist im Archiv abgelegt oder kann über die
  • Site-map lokalisiert werden.
  • Große Artikel mit Fotos
    Von Zeit zu Zeit gibt es umfangreichere Artikel, die das Layout dieser Homepage sprengen würden. Das trifft auch auf die ständige Rubrik „
    Fragen über Fragen“ zu. Diese Artikel werden gleich in den Archiv- Files publiziert. Derzeit sind noch immer aktuell:

  • 18.09.2003: Straßburg – Kurzbesuch in Europas heimlicher Hauptstadt.
  • 04.07.2004: Vom Geschäftesterben im Stadtrand-Kiez. (Thermometer- Siedlung)
  • 01.08.2004: Dispens-Planung in Lichterfelde. (Berlins Schildbürgereien – Part 2)
  • 15.09.2004: Bauskandal in Giesensdorf. (Bürgerbeteiligung vermieden)
  • 25.09.2004: Marmor und Palmen für die Schloßstraße. (Eine „Schloßgalerie“ entsteht, die an die Pariser "Hallen" erinnert)
  • 01.10.2004: Zum Fall Karstadts.
  • 21.05.2005: Nur noch ein Jahr – Berlins Eisenbahn-Knoten im Schlußspurt.
  • 31.07.2005: Die Bahn kippt – Spektakuläres Bauen am Lehrter Bahnhof.
  • 01.08.2005: Kernreaktor Erde – Bahnbrechende Entdeckung der Geo-Neutrinos.
  • 22.08.2005: Und wieder schlug ein 5B-Tief zu – Alpen-Hochwasser.
  • 01.09.2005: Apocalypse now! – New Orleans total überflutet.
  • 28.01.2006: Die Anhalter Bahn vor ihrem ganz großen Auftritt.
  • 05.02.2006: RIAS Berlin wird 60 – Eine freie Stimme der freien Welt.
  • 10.10.2007: Von den Folgen des GSW-Verkaufs – Nichts ist besser geworden.

    [ und Weiteres gibt es in PDF ]
  • Medien
  • Deutsche Medien.
  • Europäische Medien – Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen.
  • Österreichs Medien.
  • PaperBall – Aktuelle Zeitungsartikel.
  • San José Mercury News.
  • Schweizer Medien.
  • U S A (nur eine kleine Auswahl).

  • 10.02.2003: Angriff aufs Internet – Verlage wehren sich gegen HyperLinks.
  • 16.11.2003: 10 Jahre Medien-Listen.
  • 05.02.2006: RIAS Berlin wird 60 – Eine freie Stimme der freien Welt.
  • 01.03.2006: Sender Freies Berlin wurde fast 50 – Erinnerungen an den SFB.
  • Das aktuelle Zitat

    „Wir Liberalen werden einen Koalitionsvertrag nur unterzeichnen, wenn darin ein niedriges, gerechtes und einfaches Steuersystem festgeschrieben ist.“

    Das sagte FDP-Parteichef Guido Westerwelle am 17. Mai 2009 zum Abschluß des FDP-Bundesparteitags in Hannover, auf dem die FDP ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2009 mit dem zentralen Versprechen, die Bürger trotz der Wirtschaftskrise sofort [also zum 1. Januar 2010] um bis zu 35 Mrd. Euro steuerlich zu entlasten, beschlossen hat. Anders als die Union seien die Liberalen durchaus nicht der Ansicht, daß Steuersenkungen erst dann möglich seien, wenn es wieder Wachstum gebe. Eine steuerliche Entlastung der Mittelschicht sei vielmehr die Voraussetzung für einen Aufschwung in Deutschland, hieß es in Hannover. In Klartext: Die gelbe (Rum-)Eier-Partei will also Steuersenkungen mit einer Staatsverschuldung finanzieren. Das wollen „Die Linken“ auch... [
    mehr]


    „Warum werden nicht in der Schule sowohl das Fach »Religion« als auch das Fach »Ethik« als Pflichtfach eingeführt, wo doch heute in Ganztagsschulen genügend Zeit für eine solide und umfassende moral-ethische und konfessionelle Bildung wäre?“

    Diese simple Frage mitdenkender Bürger konnten in Berlin die Streithähne „Pro-Reli“ und „Pro-Ethik“ nicht beantworten. Und nun kommt es am 26. April 2009 zum Volksentscheid über die Alternative, der natürlich (angesichts zu geringer Wahlbeteiligung) gar nichts klären wird. Da „Pro-Reli“ nicht diesen rationalen Kompromiß zur Abstimmung stellte, mußte das Volksbegehren scheitern. Berlin bleibt weiterhin in Sachen „Religion“ ein seit 1945 (Anordnung der Sowjet-Macht) in Deutschland bestehender Sonderfall (Religion ist kein reguläres Schulfach), was trotz allem der Korrektur bedarf. [mehr]
    [In Berlin tobt der Kulturkampf] [Doppelte Pleite für "Pro Reli"]



    „Die Freigabe der Packungsgrößen eröffnet den Herstellern Spielraum für Innovationen und Ideen.“

    Damit begründet das CSU-geführte Bundeswirtschaftsministerium die Einführung der EU-Verpackungsrichtlinie zum 11.4.2009, die dem „Betrug am Kunden“ Tür und Tor öffnet. Sie hätten auch Nein zum neo-liberalen EU-Ansinnen sagen können und die Angelegenheit vorm EuGH klären können. [mehr]


    „Das Duckmäusertum ist die Folge der Entwicklung des Bundestags vom Abgeordnetenparlament zum Fraktionsparlament.“

    Das sagte CSU-Rebell und direktgewählter Bundestagsabgeordneter Peter Gauweiler im SPIEGEL-Gespräch (Heft 16/2009 vom 11.4.2009. Und er plädiert für eine Neuregelung der Listenaufstellung für die Bundestagswahlen. [mehr]


    „Die Mathematik hat da sicher eine Rolle gespielt, weil man geglaubt hat, und damals vielleicht zurecht geglaubt hat, daß man gewissen Produkten einen korrekten Preis geben konnte. Und da hat sich herausgestellt, daß das katastrophal ist.“

    Das sagte ETH-Professor Paul Embrechts selbstkritisch über die Derivat-Produkte (‚toxic papers‘) dem "DeutschlandRadio Kultur" für die sehr aufschlußreiche Sendung "Unterschätzte Risiken – Wie die Realität die Finanzmathematik einholt", die am 9. April 2009 um 19.30 Uhr gesendet wurde. [Transkript der Sendung]


    „In Köln herrscht nun das fortgesetzte Prinzip der kollektiven Verantwortungslosigkeit:
    A verweist auf B, der alle Verantwortung auf C überträgt, der wiederum hofft, daß er die Schuld wieder bei A abwälzen kann. Mit diesem System der ‚Abschnittsverantwortung‘ setzen die Verantwortlichen darauf, daß sich die Öffentlichkeit irgendwann entnervt von dem Streit abwendet und dabei die Schuldfrage vergißt.“

    Das schreibt die "Süddeutsche Zeitung" am 18. März 2009 zum Kölner U-Bahnbau-Skandal. Diese technik- ahnungslosen Verantwortlichen vergessen aber, daß wir heute das Internet haben. Und: Das Internet vergißt nichts! Der Dank geht an die immer ausgefeilteren Archiv- und Such- Techniken. [mehr]


    „Man investierte ins Nichts, das Nichts vermehrt sich, das Nichts wird über die ganze Welt verkauft.“

    Damit faßt Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in ihrem neuen Theaterstück „Die Kontrakte des Kaufmanns“, das am 16.3.2009 in Wien ‚urgelesen‘ wurde, die absurde Rationalität der Finanzmärkte treffend zusammen. [mehr]


    [ Ältere Zitate bis 2004 ] [ Ältere Zitate ab 2005 ]
    Fragen über Fragen
    Tagtäglich prasseln auf uns in den Medien reichlich Informationen ein. Und dazu ergeben sich dann Fragen, zu denen es – auch nach langem, sorgfältigem Nachdenken sowie Recherchieren – eigentlich noch keine Antworten gibt:

  • 31.12.1996: Teil 01  (6 Fragen).
  • 20.08.1999: Teil 02  (4 Fragen).
  • 03.10.2000: Teil 03  (5 Fragen).
  • 15.11.2001: Teil 04  (5 Fragen).
  • 01.01.2002: Teil 05  (5 Fragen).
  • 03.07.2002: Teil 06  (6 Fragen).
  • 31.08.2002: Teil 07  (6 Fragen).
  • 01.10.2002: Teil 08  (4 Fragen).
  •    
  • 01.07.2003: Teil 09  (3 Fragen).
  • 31.10.2003: Teil 10  (1 Frage).
  • 01.11.2003: Teil 11  (5 Fragen).
  • 01.12.2003: Teil 12  (4 Fragen).
  • 01.03.2004: Teil 13  (4 Fragen).
  • 01.03.2005: Teil 14  (6 Fragen).
  • 00.00.2006: Teil 15  (0 Fragen).
  • Bislang sind das über 60 Fragen und noch wenig Antworten.

  • [ Übersicht über die behandelten Themen ]
  • Meine Link-Sammlungen
    In den hier publizierten Link-Sammlungen sind auch Firmen, Institutionen, Produkte und anderes aufgenommen worden, für die derzeit noch kein Link bekannt ist. Das soll auch signalisieren, daß – im Fall der tatsächlichen Nicht-Existenz eines entsprechenden Web- Services – ein solcher wünschenswert ist.

    Computer-Services Kultur Natur
    Dienstleister Gesellschaft Geist
    Gesundheit Einkaufen Politik
    Telekommunikation Wirtschaft Recht
    Terror in der Welt Bücher Reisen
    Such-Werkzeuge Technik Verkehr
    Europäische Medien Deutsche Medien
    Berlin Brandenburg
    Wissenschaftliche Journale
    Index Cardiosciences
    Index Neurosciences


    Inzwischen enthalten diese Link- Sammlungen rund 18.500 Einträge, wovon 64 % mit Links versehen sind. (Stand: 18.1.2006)

    Chroniken
    Bei der Arbeit an meiner Homepage entstanden in den letzten Jahren die folgenden Chroniken:
  • Chronik der BSE-Krise.
  • Chronik des Großflughafens BBI.
  • Chronik der Lebensmittel-Skandale.
  • Chronik der Medizin.
  • Chronik des Neubaus des Berliner Hauptbahnhofs. (Lehrter Bahnhof)
  • Chronik des Nitrofen-Skandals.
  • Chronik der Revitalisierung der Anhalter Bahn in Berlin.
  • Chronik der Revitalisierung der Dresdner Bahn in Berlin.
  • Chronik des Skandals der BankGesellschaft Berlin.
  • Chronik des Steglitzer Kreisels.
  • Chronik der Telekommunikation.
  • Chronik des Transrapids.

  • Tagebuch der Finanzkrise 2008.
  • Tagebuch der Weltwirtchaftskrise II. (ab 2008)
  • Web-Dilettanten
    Immer häufig trifft man auf miserabel formulierte und unzureichend getestete Seiten im World Wide Web. Diese ärgerten besonders:

  • 02.09.2007: Der Tagesspiegel. (Berlin)
  • 05.03.2006: Bundesverbraucherministerium (BSE).
  • 23.07.2004: Vivico Real Estate (Bahn).

  • [ Weitere Dilettanten ]
  • Umwelt
  • BluePlanet – Server für Umweltthemen.
  • Greenpeace – Infos, Fakten und Kampagnen.
  • Natur & Ökologie – Service der "Natur".
  • Robin Wood – Infos, Fakten und Kampagnen.
  • Umweltbundesamt.

  • 11.06.2001: Deutsche Atomkraftwerke.
  • 13.08.2002: Wie kam es zur Sommer-Sintflut 2002?
  • 20.08.2002: Lehren aus der Flut-Katastrophe an der Elbe.
  • 22.08.2002: 127 Jahre Hochwasserschutz für Magdeburg.
  • 31.08.2002: Polkappen schmelzen schneller ab.
  • 25.01.2004: Grippe-Pandemie droht – WHO warnt.
  • 21.02.2004: Terror-Gefahr durch Passagier- Jets.
  • 03.11.2004: Dramatische Arktis-Erwärmung.
  • 01.12.2004: Hitzewelle 2003 selbst verschuldet.
  • 22.08.2005: Und wieder schlug ein 5B-Tief zu – Alpen-Hochwasser.
  • 28.08.2005: Noch ein Fingerzeig des Klimawandels (Hurrikan „Katrina“).
  • 20.10.2005: Noch ist es eine Tierseuche – Vogelgrippe in Europa.
  • 02.12.2005: Golfstrom hat sich stark abgeschwächt.
  • 12.01.2006: Die Vogelgrippe kommt näher.

  • [ Klimawandel-Leitseite ]
  • Lichterfelde-Süd
    Bei einer Recherche mußte ich feststellen, daß ganz wenig von den vielfältigen, beispielhaften Aktivitäten fleißiger Bürgerinitiativen (BI) aus Lichterfelde- Süd im Internet (Web) vorkommt. Das ist schade, denn andere könnten daraus durchaus Ermutigung finden. Deshalb habe ich inzwischen einige
    Marksteine der BI-Arbeit in der Form von alten Presse- Artikeln auf gesonderten Seiten dokumentiert:
  • BI-Aktivitäten Teil 1  (1970–1980).
  • BI-Aktivitäten Teil 2  (1981–1990).
  • BI-Aktivitäten Teil 3  (1991–2000).
  • BI-Aktivitäten Teil 4  (2001–2004).
  • BI-Aktivitäten Teil 5  (Aug/Sep. 2004).
  • BI-Aktivitäten Teil 6  (Okt/Dez. 2004).
  • BI-Aktivitäten Teil 7  (2005).
  • BI-Aktivitäten Teil 8  (2006).
  • BI-Aktivitäten Teil 9  (2007).

  • 15.09.2004: Bauskandal in Giesensdorf.
  • 09.07.2006: Dispens-Planung in Lichterfelde (30. Ed.).
  • 10.10.2007: 3 Jahre Erfahrung mit der Cerberus-GSW.

  • [ Leitseite Thermometer-Siedlung ]
  • Gen-Food
  • Einkaufsratgeber für gentechnikfreien Genuß vom
  • Greenpeace-Einkaufsnetz.
  • Kurzfassung des Einkaufsratgeber (2 Seiten).
  • Transgen.de – Gentechnik in Nahrungsmitteln (Berlin).
  • Lebensmittel-Kontrolle in Deutschland.

  • 17.02.1999: Nach BSE nun „Frankenstein-Food“?
  • 20.05.1999: Gen-Mais doch problematisch?
  • 21.05.1999: EU will mehr Verbraucherschutz.
  • 12.06.1999: Der Mensch wird zum Endlager.
  • 27.07.2000: Gen-manipuliert.
  • 05.07.2002: Gentechnik-Kennzeichnung verschärft.
  • 26.07.2002: Härtere Strafen gefordert.
  • 16.10.2003: Wie viel Gen darf's sein?
  • 20.10.2003: Transgen.de – Infos zur Gentechnik.
  • 13.01.2004: Gen-Food erobert die Regale.
  • 14.04.2004: Gen-Food am Pranger.
  • 21.06.2004: Gentechnische Rückstände in der Milch?
  • 05.09.2004: Petition zur EU-Saatgutrichtlinie.
  • Das Feinschmecker-Eck
    Es gibt sie doch noch – besonders gute Nahrungsmittel- Produkte. Man muß allerdings etwas danach suchen, bis man dem Industrie- Einheitsgeschmack entronnen ist. In dieser Kolumne soll von Zeit zu Zeit auf solche guten, erprobten Produkte hingewiesen werden (bezahlte Werbung ist das nicht):

    Wald-Pilzmischung
    2.2.2007 (khd). Es gab sie schon früher, tiefgekühlte und küchenfertige Waldpilzmischungen. So hatte die Firma Dr.Oetker solche in den 1970er-Jahren in ihrem TK-Programm. Aber irgendwann verschwanden sie aus den Truhen. Mehr durch Zufall – an einer Stelle der TK-Truhe im Supermarkt entströmte ein intensiver Waldpilzgeruch – entdeckte ich im Januar 2007 eine solche wohlschmeckende Waldpilzmischung neu. Produziert wird die „Wald-Pilzmischung“ von der Firma Jütro-Tiefkühlkost GmbH in D-06917 Jessen (Elster). Sie enthält eine ausgewogene Mischung von Maronenpilzen, Butterpilzen, Pfifferlingen und Steinpilzen. In der probierten Packung waren keine madigen Pilze, wie man sie allzuoft in faden, superteuren Glaskonserven antrifft. Die Jütro-Pilze haben ausgezeichnet geschmeckt. Und der Preis ist akzeptabel. Immerhin hat man ja bei den TK-Pilzen keinerlei Abgang, auch entfällt das Putzen.
    [
    Zubereitung nach Art von Bayers Hof (statt 1,5 kg Frischpilze des Rezepts reichen 2–3 TK-Packungen)]

    Entdeckt:  Bei Kaiser’s (Tengelmann-Gruppe) in Berlin am 27.1.2007.
    Preis:  2,99 Euro pro 380 g-Packung – also 7,87 Euro/kg.

  • [ Ältere Tips ]
  • Verkehr
  • 15.04.1986: Berliner BVG trumpft auf. (Übertragbare Jahresnetzkarte)
  • 01.07.1994: Berlner BVG kreativ – und fördert damit die Schwarzfahrerei.
  • 21.03.1995: Computer-Probleme bei der Bahn.
  • 25.09.1998: 15 Jahre auf Schnellbahn gewartet. (S-Bahn nach Lichterfelde-Süd)
  • 21.04.2000: Gefahr des Fliegens.
  • 02.09.2000: Berliner Güterbahnhöfe verrotten.
  • 17.07.2002: Bund entscheidet sich für HighTech- Maut.
  • 30.09.2002: Bus-Tickets aufs Handy.
  • 24.11.2003: BVG zockt ab. (Umweltkarte)
  • 25.12.2003: Das Pilzkonzept der Bahn. (Berliner Fernbahnverkehr)
  • 26.12.2003: Nach 51 Jahren Dornröschenschlaf. (Neubau der Anhalter Bahn)
  • 23.09.2004: Senat ist neuer Hauptbahnhof selbst genug.
  • 21.05.2005: Berlins Bahnknoten im Schlußspurt.
  • 04.03.2006: Erster ICE im Lehrter Bahnhof (Berlin Hauptbahnhof).
  • 03.09.2007: Berliner S-Bahnring unvollständig.
  • 22.04.2008: Erinnerung an den TEE.

  • [ Bahn-Leitseite ]
  • Suchen im Internet
  • AltaVista – War mal das effektivste Suchsystem.
  • AltaVista – Übersetzungsservice.

  • Google.de – Derzeit die Nr. 1.
  • HotBot – Suchen im Internet.
  • InfoSeek – Neues deutsches Suchsystem.
  • Lycos – Catalog of the Internet.
  • Nathan – Das etwas andere Suchsystem.

  • Web.de – Das deutsche Suchsystem:
  • Yahoo! – Ein Suchsystem mit sehr vielen Kategorien:

  • Viele andere Such-Werkzeuge.
  • Kultur
  • Deutsches Historisches Museum.
  • Film-Datenbank.
  • Kino-Datenbank – Infos über Filme, Stars, Starlets, Produzenten, Oskars und noch vieles mehr aus der weiten Welt des Kino-Films.
  • Kultur Online – Kunst-Wegweiser.
  • Perlentaucher – Kultur-Magazin (Berlin).
  • Weltausstellung im Internet.
  • Zeitgenossen – Mediales Projekt (Berlin).
  • [ Weitere Links ]
  • Natur
  • 07.10.1997: Entdeckung der Prionen.
  • 06.12.1997: Manipulierte Rapsgene doch übertragbar.
  • 22.02.1998: „Open Inflation“. (Universum)
  • 19.07.2000: Licht schneller als das Licht.
  • 26.04.2002: Neues Universum-Modell.
  • 18.07.2002: Dreht sich das Universum?
  • 01.08.2002: Materie-Kanäle im All.
  • 18.09.2002: Erstmals Anti-Materie erzeugt.
  • 21.04.2004: Einsteins Theorie im Test.
  • 21.04.2004: Einsteins Feldgleichungen.
  • 03.07.2004: Cassini am Saturn angekommen (mit Fotos).
  • 01.08.2005: Kernreaktor Erde – Entdeckung der Geo-Neutrinos.
  • 20.10.2005: Noch ist es eine Tierseuche – Vogelgrippe in Europa.
  • 12.01.2006: Die Vogelgrippe kommt näher.

  • [ Naturwissenschaften-Leitseite ]
  • Aus meinem Archiv
    Ich habe zu vielen Themen über die Jahre Material gesammelt. Hier folgt eine ganz kleine Auswahl von Themen, zu denen interessantes Archivmaterial digitalisiert wurde:

  • 1976: 1,2 Mill. Arbeitslose — " Das Werk Helmut Schmidts",
    sagte damals Helmut Kohl.
  • 1977: Prognose für 1990:   2,5 Millionen Arbeitslose!
  • 1981: Lösungsvorschläge der EG-Kommission.
  • 1997: Zum Sozialwort der Kirchen, worüber keiner mehr spricht.
  • 2005: Verlauf der Arbeitslosigkeit seit 1960.

  • 22.11.2000: Wissenschaftsfälscher.
  • 28.03.2001: Zum Herzklappen-Skandal.
  • 18.04.2001: Zur Cholesterin-Hysterie.
  • 09.10.2004: Zum VIOXX-Skandal.
  • 15.03.2006: Zum TeGenero-Skandal. (Pharma-Test)

  • 04.12.1974: Gründung der Mietergruppe.
  • 09.03.1978: Verkehrsberuhigung erkämpft.
  • 07.05.1978: Gründung der Umweltschutzinitiative.
  • 25.09.1998: 15 Jahre auf Schnellbahn gewartet.
  • 26.12.2003: Anhalter Bahn wird revitalisiert.
  • 18.06.2004: Verkauf der GSW an Cerberus.
  • 30.06.2004: Thermometer-Siedlung ohne Supermärkte.

    Universitäten
  • Multimedia-Uni – Herausforderung für Professoren.
  • 12.02.2000: Britische Regierung plant E-Universität.
  • 21.07.2000: Deutschland plant virtuelle Universität.
  • 06.03.2002: Online-Studiengänge.
  • 24.12.2003: Virtuelle Fachhochschule.
  • 17.01.2006: Geheime Forschungsförderung der DFG.
  • Interessantes aus »t-off«
    Vom 16. Dezember 1995 bis zum
    12. Juni 2003 erschienen im Internet über 530 Ausgaben des E-Magazins »t-off« (Archiv der Probleme mit der Telekommunikation – auch von IT-Problemen). Hier sind Links zu einigen interessanten Artikeln:

  • 14.11.1997: High-Speed Internet via TV-Kabel.
  • 28.12.1998: Wer hat die Internet-Entwicklung behindert?
  • 07.12.1999: „Free & Unmetered“ – Britischer Regulierer gibt wegweisendes Preisgefüge zur Internet- Einwahl vor.
  • 22.08.2000: IMT-2000 – Telcos zahlen 100 Mrd. DM für UMTS- Luftschlösser.
  • 16.12.2000: Wo bleibt der Wettbewerb? – Zur 500. Ausgabe von t-off.

    Seit dem 5. September 2004 ist das archierte »t-off« wieder komplett online unter der URL = http://t-off.khd-research.net/. Die Dokumentationen wurden Ende 2006 eingestellt.

  • [ Site-map von t-off ]
  • Internet
  • Wer hat die Entwicklung des Internets in Deutschland behindert?
  • Und wer hat versucht, die Internet-Entwicklung zu befördern?
  • Dokus „Internet ohne Taktung“:   Teil 1Teil 2.

  • 16.11.2003: 10 Jahre Medien-Listen.
  • 24.12.2003: Vom Urknall des Webs – 10 Jahre WWW.
  • 16.06.2004: Neue Suchmaschinen braucht das Internet.
  • Interessantes
  • Cassini-Mission zum Saturn (NASA + ESA).
  • NASA-Bilder vom Mars (Spirit-Rover) (USA).
  • Weitere Mars-Infos (Links).
  • Jagd auf Near-Earth Objects (NEO).
  • Cheops-Pyramide.
  • Bilder vom Hubble-Teleskop.
  • Aktuelle Erdbeben-Daten.
  • Welt-Atlas.
  • Politik
  • Deutscher Bundestag im Internet.
  • Bundestags-Archiv im Internet.
  • CDUCSUBundestagBerlin.
  • GrüneBundestagBerlinMünchen.
  • FDPBundestagBerlin.
  • PDSBundestagBerlin.
  • SPDBundestagBerlinVOV.
  • Initiative Berliner Bankenskandal.

  • 20.08.2002: Lehren aus der Elbe-Flut-Katastrophe.
  • 22.09.2002: Verfassung nicht gelesen? (Zum Irak-Krieg)
  • 04.08.2003: Schon wieder unwerte Leben?
  • 17.10.2003: Neues Steuerschlupfloch.
  • 02.12.2003: Miserabler Verbraucherschutz.
  • 03.03.2004: Großer Lauschangriff verfassungswidrig.
  • 01.05.2004: Europäische Union wächst um 10 Länder.
  • 07.05.2004: Notruf der Rechnungshöfe. (Staatsverschuldung)

  • [ Politik-Leitseite ]
  • Recht & Wirtschaft
  • Juristischer Online-Dienst.
  • Juristische Datenbank.
  • Suchen:
    Paragraphen von Gesetzen
    §     
    Powered by dejure.org

  • Deutscher Mieterbund.
  • [ Weitere Recht-Links ]
  • [ Weitere Wirtschaft-Links ]
  • Money
  • 05.01.1997: Groschen ade?
  • 17.03.1997: Das Urteil zur Sicherheit der EC-Karte.
  • 02.04.1997: EC-Karte nicht sicher.
  • 19.04.1997: Neue Risiken der EC-Karte.
  • 28.09.1997: Neues Chaos bei EC-Karten.
  • 17.10.1997: Home-banking ist ein teurer Spaß!
  • 23.11.1997: EC-Karte: PIN-Code ist unsicher.
  • 08.03.1998: Die Geld-Karte diskriminiert.
  • 28.12.1998: Nützliches zum EURO.
  • 20.01.2002: Der Flop der Geld-Karte.
  • 30.03.2002: Der Euro ist ein Teuro.
  • 22.05.2002: Euro-Abzockerei – Politik wiegelt ab.
  • 01.06.2002: Der Euro ist doch ein Teuro.
  • 01.01.2004: Euro wird Teuro-Image nicht los.
  • 17.08.2008: Kein Verlaß mehr auf Banken.
  • 15.09.2008: Zum Start des Krisen-Tagebuchs   (den "weiter" folgen).
  • 20.09.2008: Der Markt hat’s nicht gerichtet   (Tagebuch 0).
  • 15.09.2008: Und die Finanzkrise geht weiter   (Tagebuch 1).
  • 10.11.2008: Finanzkrise wird zur Weltwirtschaftskrise   (Tagebuch 2).
  • 25.12.2008: Die größte Weltwirtschaftskrise aller Zeiten   (Tagebuch 3).
  • 16.03.2009: Es ist eine fundamentale Finanzsystemkrise   (Tagebuch 4).
  • Wissenschaften
  • Bibliotheken.
  • Einsteins Feldgleichungen.
  • Math-Tools (wdv-notes).
  • Merkblatt zu axiomatischen System-Modellen.
  • Merkblatt zur Fourier-Transformation.
  • Merkblatt zu Wavelet-Transformationen.
  • Merkblatt zu fraktalen Dimensionen der Natur.
  • Nature – Wissenschafts-Journal.
  • Nichtlineare Systeme (Diskussionen, insbesondere auch zum "Chaos").
  • Wichtige Wissenschaftliche Journale.
  • WWW-Index Cardiosciences.
  • WWW-Index Neurosciences.

  • [ Naturwissenschaften-Leitseite ]
  • Reprints alter wdv-notes
    .pdf Während meiner beruflichen Tätigkeit als Leiter der Wissenschaftlichen Datenverarbeitung (wdv) an der FUB habe ich fast 400 Merkblätter zu vielfältigen Themen der Computerwelt verfaßt. Einige davon sind historisch interessant. Daher sollen sie an dieser Stelle als Reprints im layoutgetreuen PDF-Format erneut publiziert werden.

  • 10.01.1993 — Nr. 098 (4. Ed.):   Stereogramme in der „Random-Dot“-Technik.
  • 28.12.1993 — Nr. 267 (1. Ed.):   Alle World-Wide-Web-Server des Internets.
  • 01.11.1994 — Nr. 135 (4. Ed.):   TCP/IP: Der Standard für den Datenverkehr zwischen den Computerwelten.
  • 02.01.1995 — Nr. 318 (5. Ed.):   Der Apple Macintosh – Vorbild in der Computerwelt.

  • [ Liste der publizierten Merkblätter ]
  • WDV-Infos
  • wdv-notes – Eine Serie von Merkblättern zur Datenverarbeitung.
  • wdv-Lexikon – Fachausdrücke aus der Computerwelt:
        Teil 1 (A–L)  —  Teil 2 (M–Z). PDF
  • Wavelet Analysis of Evoked Potentials.
  • Kurzfassung dazu in PDF   (224 kByte).
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  • Berlin ist pleite!   *
  • Food – Nahrungsmittel.  
  • Strom & Gas.  
  • Old News
  • Noch ältere Artikel von dieser Seite (Archiv).
  • 12.09.2008: Raubzug per Überweisung. (Bank-Schlamperei)
  • 14.09.2008: Schluß mit den Bank-Schlampereien. (Kommentar)
  • 20.09.2008: Der Markt hat’s nicht gerichtet. (Zur Finanzkrise)
  • 21.09.2008: Erinnerung an Parolen des Neo-Liberalismus.
  • 25.09.2008: Globaler Sicherungsfonds vonnöten.
  • 28.09.2008: Globalisierung der Weltwirtschaft. (Finanzmarkt-Regulierung)
  • 29.09.2008: Nun schlägt Europas Stunde. (Kommentar)
  • 01.10.2008: Mit Totalgarantie neues Vertrauen bilden. (Bankenkrise)
  • 03.10.2008: Bayern hat gewählt. (Nichtwähler)
  • 09.10.2008: Geldmarkt-Fonds auf Talfahrt.
  • 12.10.2008: Schluß mit den Finanzphantastereien. (Kommentar)
  • 25.10.2008: Und die Finanzkrise geht weiter. (Intro zum Krisen-Blog)
  • 25.10.2008: Verlauf des DAX-Aktienindexes seit 1970. (Grafik)
  • 26.10.2008: Wie tief wird der DAX noch sinken? (Kommentar)
  • 09.11.2008: Finanzkrise: Politik trifft Hauptschuld. (Kommentar)
  • 16.11.2008: Zur 600. Ausgabe der »khd-Page«. (16 Jahre Homepage)
  • 22.11.2008: Berlin Alexanderplatz – Investoren ziehen sich zurück.
  • 23.11.2008: Harte Zeiten für Deutschland – Eine Deflation droht.
  • 01.12.2008: Zum Nicht-Handeln der Bundesregierung. (Kommentar)
  • 25.12.2008: Nachtrag zur Bundestagswahl von 2005. (Neo-Liberalismus)
  • 08.01.2009: Fernwärmerohr geplatzt. (Lichterfelde-Süd)
  • 11.01.2009: Wegbereiter der Krise. (Kommentar)
  • 18.01.2009: Hessen hat gewählt. (Nichtwähler)
  • 24.01.2009: Neo-Liberalismus noch nicht bestraft. (Kommentar) x
  • 29.01.2009: Dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit.
  • 07.02.2009: Vollzitat nicht erwünscht. (Bahn legt sich mit Bloggern an)
  • 16.02.2009: Gefahr für den Euro.
  • 18.02.2009: Schlimmes zu erwarten... (Währungsschnitt)
  • 03.03.2009: Kölner Stadtarchiv eingestürzt – Vom Kölner U-Bahnbau-Skandal.
  • 16.03.2009: Es ist eine fundamentale Finanzsystemkrise.
  • 23.03.2009: Nie wieder „Nichts“! (Kommentar)
  • 30.03.2009: Gott Mehdorn am Ende. (Ein Kommentar)
  • 31.03.2009: Abgeschmackt-Kolumne 0. (Einführung)
  • 06.04.2009: Viele ‚Good Banks‘ braucht die Welt.
  • 08.04.2009: Abgeschmackt-Kolumne 1. (Kunst-Käse)
  • 10.04.2009: Europa auf Abwegen. (Verpackungsrichtlinie)
  • 14.04.2009: Nun sind Rückrufe angesagt. (Kommentar dazu)
  • 22.04.2009: Abgeschmackt-Kolumne 2. (Tiefkühl-Spinat)
  • 26.04.2009: Nun auch noch die Schweinegrippe. (Pandemie-Gefahr)
  • 14.05.2009: Der großer Wurf wurde es nicht. (Contergan-Entschädigung)
  • 15.05.2009: Diesmal ist ganz besonderer Protest angesagt. (Europa-Wahl)
  • 18.05.2009: Eine deutliche Kennzeichnung muß her. (Kunst-Käse)
  • 30.05.2009: Bundesregierung nennt nicht Roß und Reiter. (Kunst-Käse)
  • 31.05.2009: Noch eine Vision, aber... (Gedruckte Koteletts)
  • Blue Ribbon Campaign Made with Mac Berlin-Reports LM-Skandale
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    Last Update: 26.06.2009 01.48 Uhr

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